Schnelles Internet in den Meinerzhagener Schulen, Privathaushalten und Gewerbebetrieben


Für die Privathaushalte

Der geförderte Breitbandausbau der Wohngebiete in Meinerzhagen beginnt in naher Zukunft und wird allen Bürgern der Stadt einen schnellen Internetzugang ermöglichen. Am 28.01.2020 hat der Märkische Kreis den Vertrag zum geförderten Breitbandausbau in Wohngebieten im Rahmen des sogenannten 3. Calls mit der Telekom Deutschland GmbH unterzeichnet. Dazu hat der Märkische Kreis auch die Pressemitteilung „Nun kann es endlich losgehen“ veröffentlicht.

Die Ausbauplanungen für Meinerzhagen sind für das 2. Quartal 2020 forciert und die ersten Tiefbaumaßnahmen sind schon für das darauffolgende Quartal vorgesehen. In einem enormen Kraftakt werden 35 Ortslagen im Stadtgebiet, insgesamt ca. 8.740 Haushalte (rund 42.500 im gesamten Märkischen Kreis) an eine schnelle Glasfaserinfrastruktur, auf Wunsch bis ins Haus, angebunden. Die Umsetzung in diesem Abschnitt des Breitbandausbaus soll im gesamten Projektgebiet bis Ende 2022 abgeschlossen sein.

Ebenfalls steht ab sofort eine Webseite mit weiteren Informationen und fortlaufenden  Aktualisierungen zum Breitbandausbau im Märkischen Kreis unter folgendem Link zur Verfügung. Dort werden auch künftig, nach den zuvor notwendigen Abstimmungen mit der Stadt, detaillierte Ausbauplanungen veröffentlicht. Die Eigentümer der jeweils betroffenen Immobilien werden abhängig von der Ausbaureihenfolge ein Anschreiben erhalten, woraufhin sie den Herstellungsauftrag für einen Glasfaseranschluss erteilen können. In der Akquirierungsphase ist der geförderte Anschluss für alle Haushalte kostenlos.

Die Änderung der Förderrichtlinien ermöglicht zudem auch die Versorgung kleinerer Ortslagen, welchen aktuell weniger als 30 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit zur Verfügung steht. Für diese sogenannten „Weiße Flecken“ erfolgte im September 2019 die Antragstellung. Die Umsetzung dieses Vorhabens soll bis 2025 abgeschlossen sein, was in erster Linie den künftig ausgeschöpften Kapazitäten der Bauindustrie geschuldet ist. Jedoch sollen möglichst Synergieeffekte in den unterschiedlichen Förderprogrammen, vor allem im Rahmen des 3. Calls genutzt werden. Neben den Fördermitteln verbleibt ein Eigenanteil, den die Stadt übernimmt. 


Für die Schulen

Ohne leistungsfähige digitale Infrastruktur und Ausstattung ist moderner Unterricht in der Schule heute undenkbar. Bei der Stadt Meinerzhagen als Schulträger hat man die Zeichen der Zeit erkannt: Der Rat hat in seiner Sitzung am 19.02.2018 grünes Licht für den Ausbau der vorhandenen Internet-Zugänge gegeben. Die Grundschule auf der Wahr hat bereits einen direkten Lichtwellenleiter-Anschluss erhalten. Eine stadteigene Richtfunkstrecke von der Wahr zum Schulzentrum Rothenstein wurde im September 2018 in Betrieb genommen. Damit sind auf einen Schlag die Sekundarschule und zwei Grundschulen mit zukunftsfähigem Internet versorgt. Die Grundschule in Valbert erhält einen Zugang mittels Lichtwellenleiter über einen nahegelegenen Anschlusspunkt. Flankierend hat das städtische Gebäudemanagement für eine Aktualisierung der Verkabelung innerhalb der Schulgebäude gesorgt, damit die gegebenen Möglichkeiten optimal genutzt werden können. Die Maßnahmen werden überwiegend aus dem Landesprogramm „Gute Schule 2020“ finanziert.


Für die Gewerbebetriebe

Im Verhältnis zu anderen Standorten ist die Versorgungslage der Gewerbebetriebe in Meinerzhagen vergleichsweise gut. Trotzdem hat die Stadt an einem ergänzenden Förderverfahren teilgenommen, um an möglichst allen Unternehmensstandorten optimale Bedingungen bieten zu können. Nach dem erfolgten geförderten Breitbandausbau stehen Bandbreiten von bis zu 100MBit zur Verfügung. Die Maßnahme umfasst als Qualitätsanforderung die Verlegung von Glasfaseranschlüssen jeweils bis zur Grundstücksgrenze, das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt gut 7,7 Mio. € im Kreisgebiet des Märkischen Kreises.

Der nach dem RWP-Antrag bewilligte Ausbau befindet sich in Meinerzhagen in der Umsetzung und wird laut Märkischen Kreis bis April 2020 abgeschlossen sein. Die hiervon betroffenen Unternehmen wurden im 3 Quartal 2019 durch entsprechende Anschreiben des Märkischen Kreises, der Deutschen Telekom und auch seitens der Stadt Meinerzhagen informiert.

Weiterhin können sich Unternehmen in Meinerzhagen, denen die derzeitige Versorgung nicht ausreicht, an die Stadtverwaltung (die Ansprechpartner sh. rechts) wenden. Falls innerhalb der Fördermaßnahme keine Lösung möglich ist, wird der Kontakt zu Telekommunikationsanbietern, die vor Ort präsent sind, vermittelt. 

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