Fürwiggetalsperre

Fürwiggetalsperre

Die Fürwiggetalsperre gehört zu den vier Talsperren, die um die Jahrhundertwende von der Industrie angelegt wurden, um die Energie für die mit Wasserkraft getriebenen Maschinen in den Betrieben des Versetals zu speichern. Sie wurde im Jahr 1904 eingeweiht. Deshalb wurde dieses Sperrwerk ursprünglich auch als „Versetalsperre“ bezeichnet, später aber, als die neue Versetalsperre zwischen Lüdenscheid-Treckinghausen und Neuemühle gebaut wurde, nach einem Zufluss in „Fürwiggetalsperre“ umbenannt. Professor Intze hatte die Pläne zu dem Bauwerk entworfen. Die leicht gekrümmte Sperrmauer aus schwerem und wetterbeständigem blauem Grauwackegestein aus einem benachbarten Steinbruch mit 166 m Länge und 29 m Höhe hält zwischen dem Jüberg und Heide das Wasser aus den Sickerquellen und fünf kleinen Zuflüssen in der kleinsten der heutigen Trinkwassersperren des Landes auf. Während die Sohle eine Breite von fast 20 Metern hat, misst die Krone nur 4 m Breite, auf der zwei Schieberhäuschen zu sehen sind. Dahinter liegt eine Fläche von 177.000 qm Wasserfläche. An der tiefsten Stelle misst man fast 24 Meter!

Da die Fürwiggetalsperre eine reine Trinkwasseranlage ist und eine Wasserschutzzone festgelegt wurde, sind Baden und Bootfahren nicht erlaubt. Dennoch ist die waldreiche Umgebung für das Wandern und Spazierengehen sehr reizvoll. Ein Uferrandweg von 4,1 km Länge kann zum Joggen, aber auch von Radfahrern genutzt werden.

 

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