Staumauer Fürwiggetalsperre

Lage/Standort

Fürwiggetalsperre • 58540 Meinerzhagen

Gemarkung: Meinerzhagen • Flur: 2 • Flurstück: 457

Beschreibung des Denkmals

Die die Fürwiggetalsperre begrenzende denkmalgeschützte Staumauer ist in den Jahren 1902-1904 nach Plänen von Prof. Dr.-Ing. Otto Intze als Gewichtssteinmauer aus Bruchsteinen in überwiegend neoromanischem Stil erbaut worden. Im Grundriss verläuft die Mauer bogenförmig. Kennzeichnend sind die besonders akzentuierten Funktions- und Gestaltungsteile, wie die Häuschen der Entnahmestellen am Fuß der Mauer, die 2 runden Schiebertürme innerhalb des Staubeckens, die 5 Überlauföffnungen, die polygonalen Aussichtskanzeln an den Enden und die durch Werksteinteile gegliederte Bruchsteinmauer. Anlass zum Bau der Fürwiggetalsperre war seinerzeit unter anderem, den Pegelstand regulieren zu können, um die Wasserversorgung des Ruhrgebiets auch in Phasen geringer Wasserführung sicherstellen zu können.

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