Zweiter Förderbescheid zum Umbau und zur Sanierung der Stadthalle ist eingetroffen: Land stellt Fördergelder von insgesamt 7,5 Millionen Euro bereit

Ein bislang einmaliges Projekt in Meinerzhagen geht in seine nächste Phase: Nachdem im vergangenen Herbst der erste Förderbescheid des Landes NRW über drei Millionen Euro zum Umbau und zur Sanierung der Stadthalle zum soziokulturellen Begegnungszentrum übergeben wurde, ging nun der zweite Zuwendungsbescheid in Höhe von weiteren 4,5 Millionen Euro im Rathaus ein. Die Stadt Meinerzhagen ist damit Teil des Städtebauförderprogramms 2025 des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW. 

Nach intensiven Vorarbeiten stehen nun Fördermittel von 7,5 Millionen Euro für den Umbau der Stadthalle zur soziokulturellen Begegnungsstätte zur Verfügung, der nicht nur dringend notwendig, sondern auch wegweisend ist. Dazu Bürgermeister Jan Nesselrath: „Wir haben über zehn Jahre lang darauf hingearbeitet, unsere Stadthalle zu erhalten und zur „Bürgerhalle“ aufzuwerten. Die Unterstützung seitens des Bundes und des Landes NRW ist dabei in unserer Stadtgeschichte einmalig. Dieses Projekt ist ein wichtiger Sprung für unsere gesamte Stadtgemeinschaft in Richtung Zukunft und ich bin sicher, dass es auch in der Region Strahlkraft haben und die Kulturlandschaft weiter aufwerten wird. Ich bedanke mich bei allen, die sich für dieses wichtige Projekt eingesetzt haben. Dazu gehören insbesondere die Bezirksregierung und das Land NRW selbst, ebenso wie die Kolleginnen und Kollegen und alle, die sich hier vor Ort für das Projekt einsetzen.“

Vorbereitende Arbeiten laufen bereits

Der Umbau der Stadthalle sieht nicht nur notwendige Sanierungsmaßnahmen vor, sondern soll neue Möglichkeiten für ihre Nutzung als „Bürgerhalle“ eröffnen: Mit einem größeren Raumangebot soll die Stadtgemeinschaft, beispielsweise die Vereine, in ihrer Arbeit unterstützt werden. Insbesondere auch die Themen Energieeffizienz und Barrierefreiheit spielen bei der Planung des Gebäudes eine wichtige Rolle. 

Die Vorbereitungen für die Bauarbeiten laufen bereits. Seit Anfang Juli finden in der Stadthalle keine Veranstaltungen mehr statt, dafür werden die Umzüge der darin befindlichen Einrichtungen nun konkret: Der AWO-Ortsverein wird bereits in Kürze in seinen neuen Räumlichkeiten in der Derschlager Straße 20 anzutreffen sein, der Umzug des Fachdienstes Bildung, Sport und Kultur in die Kirchstraße 17 sowie der Stadtbücherei in die Hauptstraße 35 ist für September/Oktober anvisiert. Zum Schluss folgt das Stadtarchiv, das zum Jahreswechsel in seine neuen Räume in der Straße Zur Alten Post 9 geht.

Für Frühjahr 2026 ist dann der Beginn der Entkernungs- und vorbereitenden Arbeiten vorgesehen, sodass Anfang 2027 die eigentlichen Bauarbeiten beginnen können. Es wird mit einer Bauzeit von etwa drei Jahren gerechnet.  Die Fertigstellung der „Bürgerhalle“ ist für das Jahr 2030 vorgesehen. 

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