Waldwege werden auch in 2026 weiter instandgesetzt: Bericht zum Stand der Dinge und den weiteren Plänen

Im Juli 2021 wütete Tief „Bernd“ in Deutschland – das Starkregenereignis sorgte für immense Schäden und forderte allein in Deutschland 188 Tote. Noch heute läuft der Wiederaufbau der Infrastruktur, und das auch in unserer Region: Das machte Revierförster Markus Gumpricht im gestrigen Bau- und Vergabeausschuss deutlich. 

Er informierte darüber, dass die Forstwege auf einer Länge von rund 73 Kilometern instandgesetzt werden. Die Maßnahmen erfolgen gemäß dem genehmigten Wiederaufbauplan der Bezirksregierung Arnsberg. Dabei umfasst das Wegenetz grundsätzlich insgesamt 720 Kilometer (Stand 2019), von denen 641 Kilometer als Wegstrecke genutzt werden können. Der Wiederaufbau der reparaturanfälligen Waldwege startete im Jahr 2024 und wird im Jahr 2030 abgeschlossen sein. 

Was hat sich also bis zum heutigen Tag getan? Darauf gab Markus Gumpricht gestern die Antwort: So seien in den Jahren 2024 und 2025 insgesamt rund 28 Kilometer an Waldwegen erneuert worden, darunter in Langenohl, Ebberg, Worbscheid, Willertshagen und Imhausen. Rund drei Millionen Euro, aufgeteilt auf sechs Jahre, fließen an Mitteln des Bundes neben eigenen Haushaltsmitteln in die Arbeiten. Und auch in diesem Jahr geht die Sanierung der Wegstrecken weiter: 15,6 Kilometer werden in dieser Runde erneuert, auf dem Programm stehen die Strecken Wilkenberg-Benzel-Krummenerl, Eseloh-Mühlhofe und Herringhausen-Listertalsperre an. 

Bis Oktober ist die Durchführung der Maßnahmen angesetzt. Zum Ende dieses Jahres, so das Fazit, sollen die für 2026 vorgesehenen Arbeiten zum Wiederaufbau dann abgeschlossen sein. 

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