Vorstellung von Schulentwicklungsplan und Diskussion des Haushaltsentwurfs: Ausschuss für Schule und Bildung eröffnet das Sitzungsjahr

Mit der Sitzung des Ausschusses für Schule und Bildung startete die Kommunalpolitik gestern ins Ausschussjahr 2026. Dabei ging es insbesondere um die Planung der ersten Schuljahrgänge im kommenden Schuljahr basierend auf dem Schulentwicklungsplan und den Rückmeldungen der künftigen Erstklässler. Auch die Haushaltsplanung für den Themenkomplex Schule und Bildung wurde diskutiert, nachdem der Haushaltsplanentwurf 2026 im Rat eingebracht worden war. 

Eingangsklassen für Grundschulen, die städtische Sekundarschule und das Evangelische Gymnasium sind nun festgelegt

In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Kinder, die eine der drei städtischen Grundschulen in Meinerzhagen besuchten, kontinuierlich, teils sehr deutlich angestiegen. Im kommenden Jahr wird sich dieser Trend verstetigen, so dass die ersten Schuljahrgänge im Sommer mit einer weiteren Eingangsklasse starten werden:

Die Grundschule Auf der Wahr und die Grundschule Am Kohlberg werden mit vier, die Ebbeschule mit drei Eingangsklassen in das Schuljahr 2026/27 gehen. Insgesamt 253 Kinder werden nach jetzigem Planungsstand im Sommer eingeschult, davon werden voraussichtlich 95 Kinder in die Grundschule Auf der Wahr, 94 Kinder in die Grundschule Am Kohlberg und 64 Kinder in die Ebbeschule Valbert kommen. 

Auch in der Rothensteinschule sowie im Evangelischen Gymnasium als weiterführenden Schulen in Meinerzhagen wird mit Blick auf die kommenden Jahre eine Zunahme der Schülerzahl erwartet. Das Evangelische Gymnasium geht mit 107 Fünftklässlerinnen und -klässlern und vier fünften Klassen, die Rothensteinschule mit 66 Schülerinnen und Schülern und drei fünften Klassen ins neue Schuljahr. Damit bleibt in beiden Schulen die Anzahl der Eingangsklassen unverändert. 

Haushaltsplanentwurf 2026 verdeutlicht inhaltliche Schwerpunkte: 

Den zweiten Schwerpunkt der Sitzung bildete der Haushalt 2026. Für den Bereich Schule und Bildung sind insbesondere Aufwandskosten für den OGS-Betrieb eingeplant ebenso wie für den Unterhalt der Schulen, für Lern-, Lehr- und Unterrichtsmittel und weitere laufende Kosten. Nachdem die Digitalisierung in den vergangenen Jahren intensiv vorangetrieben wurde, sind im IT-Bereich Investitionen zur weiteren Modernisierung und Komplettierung der IT-Ausstattung geplant. Dazu gehören beispielsweise Interaktive Displays für die Rothensteinschule. Darüber hinaus soll die Serverinfrastruktur für alle Schulen in einem externen Rechenzentrum gebündelt werden. 

Weitere Posten im Haushaltsplanentwurf sind darüber hinaus für neue Tische im Konferenzraum der Rothensteinschule, für neue Tornisterschränke in der Grundschule Auf der Wahr oder für einen großen Spielteppich in der OGS der Ebbeschule vorgesehen. 

Unterlagen zur Sitzung im Netz einsehbar

Nach Abschluss der Beratungen in den Ausschüssen wird der Rat über den Haushaltsplanentwurf 2026 entscheiden. Die Unterlagen zur gestrigen Sitzung finden Sie hier

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