Der Spielplatz an der Goethestraße ist der nächste Eintrag auf einer bereits langen Liste: Auch dieses Areal soll der Spielplatzbedarfsplanung folgend aufgewertet werden. Was genau dort geschehen soll, stellte das Team des Fachbereichs Bauen und Wohnen im gestrigen Bau- und Vergabeausschuss vor: „Der Spielplatz verfügt über eine zeitgemäße Ausstattung und gute Spielraumqualitäten und hat einen hohen Stellenwert im betreffenden Spielbezirk“, unterstrich Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck. „Gleichzeitig haben wir festgestellt, dass eine teilweise Neugestaltung sinnvoll ist.“ Ziel der Arbeiten sei es, die Aufenthalts- und Spielqualität weiter zu verbessern sowie zusätzliche Möglichkeiten zur Naturerfahrung zu schaffen.
Was das genau bedeutet? Auch das wurde gestern erörtert: Zunächst ist vorgesehen, das Ufer am nahegelegenen Bach abzuflachen und zugänglicher zu machen. Außerdem soll der vorhandene Sandkasten zurückgebaut und auf einen anderen Spielplatz verlagert werden. An seiner Stelle wird künftig eine von zwei Sitzgruppen für die die Kinder begleitenden Personen stehen. Darüber hinaus soll eine etwa 12 x 12 Meter große Freifläche für zusätzliche Spielangebote entstehen – darunter eine Sandspielanlage, ein Klettergerüst, eine Federwippe sowie ein Spielgerät in Form eines Piratenschiffs. Dabei sollen die Kinder nicht auf das Trampolin und die Wippe verzichten, die zurzeit auf der Freifläche stehen: Diese werden umgesetzt, so dass sie auch künftig bespielt werden können.
Jürgen Tischbiereck: „Die Planung für diesen Spielplatz wurde komplett im Rathaus unter Zuhilfenahme eines Spielgeräteherstellers erarbeitet, um die vorhandenen finanziellen Mittel weitestgehend in die Spielangebote investieren zu können. Dabei wird der Baubetriebshof möglichst viele Arbeiten übernehmen; lediglich die neuen Spielgeräte werden von einem externen Spielgerätehersteller geliefert und errichtet.“
Auf die Ergebnisse der Arbeit dürfen die Familien nun mit Spannung warten: Eine Umsetzung bis zum Herbst dieses Jahres ist angestrebt.
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