Ein „Wahnsinns-Ergebnis“ als „Resultat einer echten Gemeinschaftsleistung“ – so brachte es stellvertretender Bürgermeister Volkmar Rüsche gestern auf den Punkt. Im gut gefüllten Ratssaal war die Stimmung genauso großartig wie in den drei STADTRADELN-Aktionswochen im Mai und Juni – und das aus gutem Grund: Gemeinsam haben die Meinerzhagener Radlerinnen und Radler fast alle Rekorde gebrochen und konnten hinter Iserlohn den zweiten Platz unter den Kommunen im Märkischen Kreis abräumen. Entsprechend umfangreich war auch die Siegerehrung und Abschlussfeier, die gestern symbolisch für alle STADTRADELN-Fans stattfand.
Beeindruckende Zahlen – außergewöhnliche Leistungen – umspannender Teamgeist
Dabei sind ganze 505 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Pedale getreten und haben, alle zusammen und jeder für sich, ihren Beitrag zu einem beeindruckenden Endergebnis von 123.453 zurückgelegten Kilometern – das entspricht umgerechnet rund 20 Tonnen an eingespartem CO2 – beigetragen. 18 Radfahrerinnen und -fahrer knackten die 1.000 Kilometer-Marke, zwei von ihnen sogar die 3.000 Kilometer – eine Leistung, die bislang im Märkischen Kreis noch niemand geschafft hat.
Stellvertretend für alle Teilnehmer zeichnete Volkmar Rüsche diese besonders erfolgreichen Fahrerinnen und Fahrer aus, unter ihnen als beste Einzelfahrer Carsten Zahn (1.626 Kilometer), Frank Regge (3.021) und Hartmut Tunder (3.139 Kilometer). Als beste Teams erhielten das Evangelische Gymnasium, die Fitten Füchse und das Team Busch + Müller besondere Ehrungen und auch der so genannte „1.000-Kilometer-Club“ ging nicht leer aus.
Sonderpreise für besonderes Engagement
Das STADTRADELN ist aber nicht nur auf Leistung ausgelegt, sondern soll vor allem den Team-Gedanken und das Gemeinschaftserlebnis stärken – entsprechend würdigte Volkmar Rüsche außerdem vier engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die diesen Aspekt besonders mit Leben füllen. Dazu gehörten ein weiteres Mal Frank Regge als Stadtradeln-Star sowie Sebastian Feßen-Fallsehr (Busch + Müller), Carmen Hähnel (Ökumene radelt) sowie Johannes Blum (Evangelisches Gymnasium) für ihre Teamkoordination und Vorbildfunktion ausgezeichnet.
STADTRADELN 2027 bereits fest eingeplant
Mit diesem Ergebnis, da waren sich bei der Abschlussfeier alle einig, kann das STADTRADELN 2027 kommen – oder, wie stellvertretender Bürgermeister Volkmar Rüsche in seiner Laudatio sagte: „Dieses Wahnsinns-Ergebnis ist das Resultat einer Gemeinschaftsleistung. Alle zusammen und jeder für sich trägt etwas dazu bei. Am schönsten ist, dass eine bunte Mischung unserer Stadtgemeinschaft dafür zusammenkommt. Und deshalb ist das Stadtradeln eine so tolle Aktion. Dazu gratuliere ich Ihnen allen, die dazu beigetragen haben, und ziehe meinen Hut vor Ihrem Engagement.“
( )