Mit Technik, Energieeffizienz und modernem Erscheinungsbild auf ganzer Linie punkten: Projekt zur Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Innenstadt geht in die nächste Phase

Nachhaltig und energiesparend, optisch ansprechend, effektiv und ganzheitlich: Viele Aspekte gilt es bei der Erneuerung der Beleuchtung in der Innenstadt zu beachten. Welche Kriterien dabei wie umzusetzen sind, ist im städtischen Beleuchtungskonzept in Zusammenarbeit mit externen Experten erarbeitet und festgelegt worden. Nun geht die Realisierung des Lichtmasterplans in die nächste Runde: Die Straßenbeleuchtung in der Haupt-, der Teich- sowie der Oststraße, auf dem Aldiparkplatz und in der Schaum- und in der Knochensgasse wird erneuert. Über die Auftragsvergabe an die Firma Elektro Walter Busch informierte das zuständige Team des Fachbereichs Technischer Service gestern die Mitglieder des Bau- und Vergabeausschusses.

Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten starten, sofern und sobald die nötigen Bestellungen eintreffen. Was genau gemacht wird, erklärt Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck: „Zum einen tauschen wir die Mastleuchten aus, so dass wir eine Einheitlichkeit bei den Laternen und Leuchten haben. Beispielsweise werden die Leuchten, die wir zur Installation auf der Hauptstraße einplanen, so aussehen wie die bereits an der Derschlager Straße angebrachten. In den Gassen dagegen werden andere, aber einheitliche und ins Konzept passende Laternen angebracht. So schaffen wir ein stimmiges Erscheinungsbild in der Innenstadt.“ Was mindestens ebenso wichtig ist: Mit der schrittweisen Umstellung der Straßenbeleuchtung auf die wesentlich energieeffizientere LED-Technik wird auch ein signifikanter Beitrag zur CO2-Einsparung geleistet. Jürgen Tischbiereck: „Unsere derzeitige Beleuchtung ist an vielen Stellen deutlich in die Jahre gekommen. Das gilt natürlich auch für die Optik, entscheidend ist aber die Technik. Und hier setzen wir, wie an vielen anderen Stellen, im Rahmen der ohnehin notwendigen Umrüstung an. Fortlaufend soll der gesamte Innenstadtbereich auf diese Weise ganzheitlich aufgewertet werden.“ Dass also die Aufenthaltsqualität ebenso sehr steigt, wie der Energieverbrauch sinkt, ist ein idealer Synergieeffekt. Entsprechend wird die Umsetzung des Lichtmasterplans in Meinerzhagen mit Mitteln aus der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Rund 40.000 Euro sind für die nun anstehenden Arbeiten veranschlagt, knapp 9.000 Euro davon werden über die Fördermittel des Bundes finanziert.

Weitere Informationen zum Beleuchtungskonzept der Stadt Meinerzhagen und den Lichtmasterplan selbst finden Sie hier.

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