Corona-Pandemie: Aktuelle Informationen auf einen Blick

Erreichbarkeit der Stadtverwaltung und ihrer Einrichtungen

Angelehnt an die Regelungen der geltenden Coronaschutzverordnung passt die Stadtverwaltung Meinerzhagen die Öffnung und Erreichbarkeit ihrer Einrichtungen an. Grundsätzlich wird darum gebeten, vor einem persönlichen Erscheinen telefonisch oder per E-Mail den Kontakt mit der entsprechenden Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner aufzunehmen und im Falle eines Termins in der Stadtverwaltung oder beim Besuch des Bürgerbüros möglichst alleine zu erscheinen. So werden im Sinne des Gesundheitsschutzes aller Beteiligten die direkten Kontakte auf ein notwendiges Maß beschränkt.

Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Stadtverwaltung sind nach wie vor für Rückfragen und Wünsche erreichbar, eine Kontaktliste finden Sie hier. Bitte melden Sie sich in jedem Fall zunächst telefonisch oder per E-Mail. Ggf. wird dann ein persönlicher Termin vor Ort vereinbart.

Das Bürgerbüro ist ab 01.03.2021 für persönliche Besuche auch ohne Terminvergabe geöffnet. Bitte beachten Sie die Sicherheits-, Hygiene- und Abstandsregeln. Dazu gehört auch, dass sich nur bis zu vier Personen gleichzeitig im Büro aufhalten dürfen. Der Eintritt kann erst erfolgen, wenn eine Ansprechpartnerin und damit ein Beratungsplatz frei wird. Es empfiehlt sich daher, etwas Wartezeit mitzubringen und möglichst allein zum Bürgerbüro zu kommen. Weiterhin weisen wir auf unsere Online-Dienste hin; gerne können Sie sich anstelle eines persönlichen Besuchs auch per Telefon bzw. E-Mail an das Bürgerbüro wenden.

Die Teilnahme an öffentlichen Rats- und Ausschusssitzungen ist unter bestimmten Bedingungen weiterhin möglich: Die Anwesenheit wird schriftlich dokumentiert, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowie die Desinfektion der Hände sind verpflichtend und es sind nur Besucherinnen und Besucher ohne entsprechende Krankheitssymptome zugelassen. Die jeweils gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist ebenfalls zu beachten.


Ab Montag, den 22. Februar 2021, gilt eine neue Corona-Schutzverordnung, die hier für Sie hinterlegt ist.

Die Corona-Schutzverordnung gilt bis zum 07. März 2021. In ihr sind Grundregeln in Bezug auf allgemeines Verhalten, auf Treffen und Aufenthalte in der Öffentlichkeit sowie weitere Aspekte des öffentlichen Lebens zu bestimmten Themen wie Schul- und Kitabetrieb, Maßnahmen in Gastronomie und Einzelhandel etc. festgelegt.

So gehen die Schülerinnen und Schüler an Grundschulen sowie in der Primarstufe der Förderschulen in den Wechselunterricht zwischen Präsenz- und Distanzlernen; Schülerinnen und Schüler von Abschlussklassen gehen wieder in den Präsenzunterricht. Auch die Kindertagesbetreuung wird, bei gekürztem Betreuungsangebot und in festen Gruppen, geöffnet. 

Sport allein, zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes ist unter bestimmten Bedingungen im Freien wieder erlaubt.

Die bisherigen Kontaktbeschränkungen bleiben bestehen: Treffen im öffentlichen Raum dürfen nur zwischen einem Hausstand und einer weiteren Person stattfinden. Zu betreuende Kinder sind davon ausgenommen. Generell gelten eine Beschränkung der Kontakte auf das notwendige Minimum und der Mindestabstand von 1,5 Metern.

Medizinische Masken, also so genannte OP-Masken oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2, müssen weiterhin in Bussen und Bahnen des ÖPNV, unmittelbar vor (z.B. Parkplatz oder Zuweg) sowie in Geschäften in Arztpraxen und auf Spielplätzen (Ausnahme hier: Kinder unter 14 Jahren) getragen werden. Außerdem müssen medizinische Masken während Gottesdiensten und Versammlungen zur Religionsausübung getragen werden.

Wenn möglich, muss das Arbeiten im Home Office angeboten werden. Wo dies nicht möglich ist und ein ausreichender Abstand nicht eingehalten werden kann, müssen medizinische Masken durch den Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden.

Friseure dürfen ab dem 1. März 2021 wieder öffnen, weitere Öffnungsperspektiven, beispielsweise im Einzelhandel, sind an ein Absinken der Inzidenz auf 35 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner gebunden.

Lokale und regionale Schutzmaßnahmen können von den Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz von weniger als 200 geprüft werden, wenn nach Einschätzung der Behörden ein Absinken der Inzidenz bis zum 14. Februar unter 50 auf 100 000 Einwohner nicht zu erwarten ist.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite der Bundesregierung.


Die Hotline erreichen Sie unter Rufnummer 02351/966-7274

Wochentag          Uhrzeit      Sprache
Montag08.00 - 12.30 Uhr        türkisch
Dienstag08.00 - 12.30 Uhrfarsi
Mittwoch08.00 - 12.30 Uhrarabisch
Donnerstag08.00 - 12.30 Uhrbulgarisch
 12.30 - 16.00 Uhrtürkisch
Freitag08.00 - 12.30 Uhrpolnisch

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

einige Tage vor dem nächsten Corona-Gipfel beobachten wir die aktuellen Entwicklungen mit gemischten Gefühlen. Auf Bundesebene können wir feststellen, dass der Lockdown seine Wirkung zu zeigen beginnt. Leider können wir diese Tendenz für Meinerzhagen so nicht sehen. Hier verzeichnen wir eher eine Wellenbewegung mit mal sinkenden, dann wieder steigenden Infektionszahlen. Wir müssen feststellen: In Summe kommen wir nicht aus den im Verhältnis hohen Zahlen heraus. Aus vielen Rückmeldungen von Ihnen höre ich heraus, dass Sie sich Sorgen machen und enttäuscht über diese Situation sind. Diese Gefühle kann ich nur teilen. Denn es ist nach wie vor so: Hinter jeder dieser Zahlen stehen Schicksale. Und zwar sowohl bei den Familien mit erkrankten Menschen als auch in Bezug auf unser Stadtleben, das nun schon seit langer Zeit mehr oder weniger brach liegt. Die Gastronomen, die Einzelhändler, Dienstleister und Gewerbetreibenden wünschen sich nichts mehr, als dass sie ihre Arbeit wieder aufnehmen können. Auch das medizinische Personal, die Pflegerinnen und Pfleger stehen nach wie vor unter extremer Belastung, und das Tag für Tag seit Monaten. Viele von ihnen sind inzwischen völlig erschöpft.

Ich glaube, wir alle sehnen uns nach einem Ende der Beschränkungen. Aber, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, dafür müssen wir auch wirklich an einem Strang ziehen. Wir bekommen das Virus nur dann in den Griff, wir können nur dann unsere Mitmenschen schützen, nur dann wieder ins Geschäft, ins Restaurant oder Konzert gehen, wenn sich alle an die Regeln halten. Nur dann werden auch die Zahlen sinken. Die Impfungen werden demnächst ihr übriges tun, aber das wird noch etwas dauern und der Impfstart war sicherlich nicht ideal.

Es liegt an uns, wie schnell und gut wir durch die Krise kommen. Ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen bedanken, die die Beschränkungen nun seit Monaten mittragen, und auch bei denen, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen – zuletzt beispielsweise bei der Organisation der Impftermine für die Älteren unter uns. Diese Zeichen des Zusammenhalts sind einfach großartig, und sie nehmen nicht ab, sondern werden eher mehr. Bei allen Sorgen um die aktuellen Entwicklungen stimmt mich das optimistisch, und ich hoffe und wünsche uns allen sehr, dass dieser Optimismus uns weiter tragen wird – gemeinsam!

Bleiben Sie gesund.

Ihr

Jan Nesselrath


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

gestern Abend sind wir einen Schritt in der coronabedingten Entwicklung unseres Alltags weitergegangen: Die getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus werden noch einmal verlängert bzw. teilweise verschärft. Angesichts der nach wie vor konstant erschreckenden Zahl an Todesopfern und der Unwägbarkeiten durch das mutierte Virus ist das eine nachvollziehbare Entscheidung, für deren Umsetzung wir hier vor Ort gemeinsam Sorge tragen werden. Ich weiß, dass der Spagat, in den dieser neue „Alltag“ jede und jeden von uns auf seine Weise geworfen hat, spätestens in diesem zweiten Lockdown für fast alle eine enorme Belastung und noch größere Kraftanstrengung bedeutet.

In der Stadtverwaltung geben wir unser Möglichstes, unsere Dienstleistungen weiterzuführen und die bekannten Projekte voranzubringen. Das ist nicht einfach: So mussten wir bereits Ausschusssitzungen absagen und immer wieder mit Verschiebungen leben. Aber es gibt verschiedene Themen, die keinen Aufschub dulden, und auf die müssen wir uns besonders konzentrieren. Anfang Februar wird der Rat sich daher unter allen gebotenen Sicherheits- und Hygieneregeln zusammensetzen und über den städtischen Haushalt für dieses Jahr befinden.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich bitte Sie wie nun schon fast seit einem ganzen Jahr auch heute wieder um Ihre Mithilfe. Bei allen persönlichen Einschnitten dürfen wir nie vergessen, dass sich hinter den nüchternen Zahlen der Corona-Statistiken Schicksale verbergen. Auch in Meinerzhagen steigt die Zahl derer, die mit oder am Virus verstorben sind. In Sinne der betroffenen Familien und für alle anderen, seien es medizinisches Personal, Familien, Geschäftsleute, Künstler oder die gefährdeten älteren bzw. vorerkrankten Menschen, bitte ich Sie darum, nicht gleichgültig zu werden. Lassen Sie uns weiterhin durchhalten, trotz Spagat und zunehmender Belastung, und denken wir an die Wirkung unseres gemeinsamen Handelns. Ich danke Ihnen für Ihre Ausdauer und für jeden einzelnen Beitrag dazu.

Bleiben Sie gesund.

Ihr

Jan Nesselrath


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Weihnachtstage und der Jahreswechsel liegen nun hinter uns und ich hoffe, dass Sie trotz der schwierigen Rahmenbedingungen eine erholsame Zeit hatten und gut ins neue Jahr gekommen sind. Für uns alle waren die vergangenen Monate, vor allem aber auch die letzten Wochen mit ihren Fest- und Feiertagen eine ganz neue, auch sonderbare Erfahrung, die, das wünsche ich Ihnen von Herzen, vielleicht doch auch schöne Erlebnisse bereithielt.

Nun sind wir ins Jahr 2021 gestartet. Nach wie vor, das war absehbar, ist das Thema Corona allgegenwärtig. An den brisanten, ja gefährlichen Entwicklungen haben die hinter uns liegenden Wochen der härteren Einschränkungen leider nichts geändert. Im Gegenteil: Wir können nicht, auch wenn wir es im Stillen vielleicht noch gehofft hatten, mit mehr Freiheiten ins neue Jahr einsteigen. Stattdessen stellen wir uns nun auf eine Verlängerung der bestehenden Regeln und weitere Verschärfungen ein, die am kommenden Montag in Kraft treten. Das gilt für alle Lebensbereiche, für die Geschäftsleute, die Kita- und Schulkinder sowie ihre Familien, für die ältere Generation – kurz: für jede und jeden einzelnen von uns. Zwar zeichnet sich mit der Entwicklung der verschiedenen Impfstoffe und mit dem nahenden Frühjahr eine gewisse Hoffnung auf Entspannung ab, aber für eine echte Entwarnung ist es, das zeigen die aktuellen Zahlen hier in Meinerzhagen und überall, noch viel zu früh.

Und so bitte ich Sie auch zu Beginn des Jahres weiterhin darum, durchzuhalten. Wir wissen, dass diese Situation ein Ende nehmen wird – das „Wann“ können wir alle, jede und jeder persönlich, mit dem eigenen Verhalten beeinflussen. Arbeiten wir also weiterhin gemeinsam daran, das Virus in Schach zu halten und dieses Jahr, 2021, zu dem Jahr zu machen, in dem wir Corona unter Kontrolle bekommen. Ich wünsche Ihnen allen alles Gute, Durchhaltevermögen und Optimismus und bin bei Fragen und Anregungen für Sie da.

 

Ihr

Jan Nesselrath


Die aktuellen Fallzahlen in Meinerzhagen

Infizierte Personen:  23
Genesene Personen:853
Verstorbene Personen:  17
Kontaktpersonen:  50
7-Tages-Inzidenz im Märkischen Kreis:120,7*

(*Fälle in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner)

(Stand: 26.02.2021)